Alles Mist oder nicht?
Eine immer wiederkehrende Arbeit der Schüler auf dem Rappenstein ist das Ausmisten der Tierställe. Nicht jedem fällt das leicht. Das stinkt ….!!! Wer macht das schon freiwillig…? Na ja, freiwillig entsorgt wohl auch niemand unsere “Hinterbleibschaften“; mindestens mich kostet es was.
Doch welch' Freude, wenn die Ställe frisch sind, und wir die Tiere beobachten, die sich ins frische Stroh kuscheln und man ihr Wohlbehagen nachempfindet.
Mit blossen Händen hoben 4.-Klässler im Stall frische Kuhfladen auf und formten leckere „Chüechli“. Diese trockneten einige Wochen. Nun sind sie zur Verarbeitung ins Zeughaus verlegt worden. Die Mistchüechli werden beim Ton brennen der Energie-Heiz-Kern des Brennvorgangs sein, die die Schüler in der nächsten Woche auf dem Rappenstein durchführen werden - und das ist, nebenbei gesagt, sehr öko!
Auf dem Feld und im Garten werden die letzten Arbeiten vor dem Winter erledigt. Zentrales Element spielt dabei auch der Mist. Diesen brachten 6.-Klässler mit Schubkarren und Gabeln fein säuberlich auf die Gartenbeete aus. Eine fast eklige Vorstellung, dass dann im Frühling leckeres Gemüse aus diesem Mist seine Kraft zehren wird.
Wer hätte gedacht, zu was Mist alles nützlich ist?!
Zu was wird wohl der Mist aus unserm Leben nütze sein? Könnte daraus vielleicht Kompost entstehen oder Energien freigesetzt werden? Wenn wir es so betrachten, können wir uns entspannen!
Rahel Werren / 28.10.2010




