Schulreise 2. Klasse
Liebe „Klasse Meier“
Ich hoffe sehr, dass Ihr dieses mal kein Endspurt auf den Zug machen musstet. Sicher habt Ihr eine erquickende Erfrischung im Fahrenbach genossen.
Gemächlich bin ich mit Celina, nach eurem Abschied bei der Guwimühle, auf den Rappenstein spaziert. Celina hatte wirklich einen schlechten Tag mit ihren Füssen. Die Steine hatten sie arg gedrückt. Dies ist manchmal nach der Hufpflege mit ausschneiden der Fall. Sobald die Tragränder des Hufes wieder etwas gewachsen sind, wird es wieder besser gehen. Ich werde sie jetzt einige Tage schonen. Es reicht, wenn sie in der Abend und Nachtkühle auf die Weide geht.
Nach meiner Rückkehr teilte mir Fritz mit, dass wir einen neuern jungen Ochse geliefert bekamen. Diesen integrierten wir in der kleinsten Ochsengruppe. Die ganze Nacht hat er gebrüllt. Das ist meistens so. Neuankömmlinge müssen sich jeweils erst eingewöhnen und sich mit den anderen Gesellen anfreunden.
Gestern Abend habe ich mit meiner Tochter noch den Rest des Lindenblustes abgelesen. Es war nicht mehr viel. Ihr hattet am Morgen gut gearbeitet! Nun trockne ich die Blüten an einem luftigen, trockenen Plätzchen. Danach verpacke ich sie in einem Stoffsack. So sind sie ein Jahr haltbar. Im Winter, wenn ihr einmal da essen werdet, können wir Tee daraus machen.
Heute werden wir Heu nach Hause führen. Es trocknet mit der Wärme und dem leichten Lüftchen wunderbar. Wir sind sehr froh, ist das Wetter nun endlich etwas stabil. So muss man nicht stressen und Angst haben, dass das Heu verregnet wird.
Ihr seid nun im Endspurt für das Schulfest. Da werden wir uns wieder sehen. Euch allen bis dahin e gueti Zyt !
Liebe Grüsse von Rahel Werren
25.06.2010




