Kleinklassen Winterthur

Unsere Kleinklassen – je zwei auf Primar- und Sekundarstufe – sind besondere Klassen der Stiftung SalZH und entsprechen den im Volksschulgesetz genannten «fakultativen sonderpädagogischen Angeboten». Der Unterricht orientiert sich am Lehrplan und der Stundentafel der Primar- bzw. Sekundarstufe des Kantons Zürich.

Die Klassen werden mit 8 bis 12 Schülerinnen und Schülern geführt und von qualifizierten Lehrkräften unterrichtet. Fachliche Unterstützung wird durch einen Kinderarzt und eine Psychologin gewährleistet, mit denen regelmässig Fallbesprechungen durchgeführt werden. Die kleine Klassengrösse ermöglicht eine hohe Differenzierung des Unterrichts und die Anpassung der Beschulung an die individuellen Förderziele in den Bereichen Lernen und Verhalten.

Schliesslich ergeben sich durch den individualisierten Unterricht und die Tagesschulstruktur vielfältige Übungsfelder als Vorbereitung auf die Berufswelt und hin zu einer verantwortungsvollen und sinnerfüllten Lebensgestaltung.

 

Zentral ist die Förderung in folgenden Bereichen:

  • Allgemeines Lernen (z.B. Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Lern- und Problemlösestrategien)
  • Schreiben und Lesen (einschliesslich Spracherwerb und Begriffsbildung)
  • Mathematisches Lernen
  • Umgang mit Anforderungen (z.B. Motivation, Steuerung des eigenen Verhaltens)
  • Umgang mit Gefühlen wie Freude, Frustration und Wut
  • Umgang mit Menschen (Sozial- und Verhaltenskompetenz, Regelung von Nähe und Distanz)

 

Die Kleinklassen fügen sich in das Gesamtkonzept der Schule ein.

Um die grösstmögliche Durchlässigkeit im Hinblick auf die Reintegration in die Regelklassen zu gewährleisten, sind die Kleinklassen der Primarstufe in den regulären Schulhäusern untergebracht. Klassenübergreifende Aktivitäten während des Schuljahres dienen der Durchmischung von Klein­klassen- und Regelklassen-Schülerinnen und -Schülern.

Die Oberstufenkleinklassen sind in einem separaten Schulhaus einquartiert und profitieren so von einer familiären und überschaubaren Atmosphäre.

 

Zielgruppe

Das Angebot der Kleinklassen richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. In die Kleinklassen werden Schülerinnen und Schüler aufgenommen, auf die eine oder mehrere der folgenden Indikationen zutreffen:

  • Schul-, Lern- oder Lebenskrisen
  • Teilleistungsstörungen und Aufmerksamkeitsprobleme (ADHS, ASS)
  • Chronische Krankheiten und leichte körperliche Beeinträchtigungen

Zur Zielgruppe gehören auch Schülerinnen und Schüler, die in einer Heilpädagogischen Schule unterfordert sind. Nicht geeignet sind die Kleinklassen für Jugendliche mit schweren körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen oder solche mit delinquentem Verhalten.

Lernziele, Beurteilung, Förderplanung

Lernziele

Neben den fächerbezogenen Lernzielen stehen Ziele in den Bereichen allgemeines Lernen, Umgang mit Anforderungen und Umgang mit Menschen im Zentrum der individuellen Förderung. Dabei wird auf die hinsichtlich Alter, Leistung und Verhalten heterogene Gruppe geachtet.

Beurteilung

Die Beurteilung erfolgt halbjährlich durch ein den Besonderheiten der Kleinklassen angepasstes Notenzeugnis, welches den persönlichen Lernstand und Lernprozess abbildet. Die Noten werden gegebenenfalls mit erklärenden Bemerkungen ergänzt.

Förderplanung

Zweimal jährlich findet ein Standortgespräch (STAO) statt. Inhalte dieser Gespräche sind ein Austausch über die aktuelle Situation, die Evaluation der vergangenen sowie die Formulierung neuer Förderinhalte und das Festlegen von Verantwortlichkeiten. Zudem verfasst die Klassenlehrperson für die Eltern und Behörden einmal jährlich einen Bericht zur förderdiagnostischen Beobachtung und Erfassung. Die Ganzheitlichkeit des Berichts wird durch die Beiträge der beteiligten Fachpersonen der Schule ermöglicht.

Berufswahl und Jobtraining

Ab der 8. Klasse werden den Vorbereitungen auf die Berufsausbildung einen hohen Stellenwert beigemessen. Im Rahmen des Jobtrainings sind die Schülerinnen und Schüler ab dem 2. Semester der 8. Klasse während einem Jahr jeweils einen Tag pro Woche in einem Betrieb im Einsatz. Sie erhalten damit einen ersten Einblick in die Berufswelt und trainieren den Bewerbungsprozess. Möglich ist die Mitarbeit in SalZH-internen Bereichen wie Gebäude-Unterhalt, Hauswirtschaft, Küche, Kita, Administration oder in ausgewählten Partnerfirmen. Das Jobtraining ist Teil des Unterrichts.

 

 

 

Schulleitung

Erdbeeren pflücken

Spesenquittungen aufkleben

Vreni Schneider
Beisitzerin Stiftungsrat
Schulleitung Heilpädagogik
Klassenlehrperson

Meine Familie

Stau

Lukas Flückiger
Standortleitung Schlosssweg
Christine Lehmann
Leitung Schulsekretariat,
Winterthur & Wetzikon
Klassenlehrpersonen

Jürg Bamert
Klassenlehrperson
Gaetan Loretan
Klassenlehrperson

Fische im Wasser

Fische auf dem Teller

Mirjam Bächi-Hoppler
Klassenlehrperson

Erdbeeren pflücken

Spesenquittungen aufkleben

Vreni Schneider
Beisitzerin Stiftungsrat
Schulleitung Heilpädagogik
Klassenlehrperson
Annelise Schneller
Klassenlehrperson

 

 

Was mir an meiner Schule wichtig ist

"Wir bekommen Chancen und man hilft uns."