Primarschule

Ganzheitliches Lernen in Mehrjahrgangsklassen (Altersdurchmischtes Lernen)

Die Primarstufe besteht zurzeit aus der 2. – 4. Klasse und 5. – 6. Klasse. Unser Alltag ist geprägt durch eine achtsame und fürsorgliche Haltung den Kindern gegenüber. In den Mehrjahrgangsklassen unterrichten die Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler verschiedenen Alters.

Hier lernen die Kinder in einer familiären Atmosphäre einen rücksichtsvollen Umgang mit andern Kindern und übernehmen Selbstverantwortung. Freundschaften und Peer-Groups bilden sich: man lernt miteinander, voneinander und nebeneinander.

Wir erkennen das Kind als Individuum und als eigene Persönlichkeit an, freuen uns darüber und bestärken es in seiner Individualität. Gezielt wird es in seinen Stärken gefördert und erhält Unterstützung, um an den Schwächen zu arbeiten.

 

Gemeinschaftliches und individuelles Lernen

Forschen, Experimentieren, Gestalten, sportliche Betätigungen und Musizieren finden im Klassenverband statt. Bewusst fördern wir Gemeinschaftlichkeit, das WIR-Gefühl, die soziale Kompetenz und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder. Alle Kinder beschäftigen sich, wenn immer möglich, gleichzeitig mit dem gleichen Thema im Mathematik- und Sprachunterricht. Dabei arbeitet das einzelne Kind nach seinem Entwicklungs- und Lernstand an den Zielen des mehrjährigen Zyklus und lernt Verantwortung für das Lernen zu übernehmen. Wir erarbeiten gemeinsam ein breites Lernangebot, das wir stetig ausbauen. So kann die Lehrperson ihre Fördermassnahmen auf den entsprechenden Lern- und Entwicklungsstand des Kindes ausrichten.

Natürliche Lerngemeinschaft

Ein Neben- und Miteinander von Gross und Klein innerhalb einer Mehrjahrgangsklasse kommt einer natürlichen Lebensgemeinschaft, wie sie auch die Familie darstellt, sehr nahe. Alle können etwas zur Gemeinschaft beitragen, alle benötigen auch einmal Unterstützung. Soziales Lernen wird so in vielfältigen Rollen möglich.

Quellenstunde - Wie wir christliche Inhalte vermitteln

In der klassenübergreifenden von uns sogenannten Quellenstunde thematisieren wir die Grundaussagen des christlichen Glaubens in einfacher, verständlicher Form. Jedes Kind erfährt auf vielfältige Art und Weise, dass es Wert und Würde hat und dass es von Gott Gaben und ein sinnstiftendes Ziel für sein Leben erhalten hat. Mit Liedern, biblischen Aussagen und im gegenseitigen Austausch setzen wir uns mit dem christlichen Glauben auseinander. Im Laufe der Jahre werden Fragen nach der Umsetzung von christlichen Werten, nach Sinn und Orientierung wichtig. Die Lehrpersonen gestalten die Lektion abwechslungsweise. So entsteht ein Reichtum an Inhalten und Formen.

Erfahrungspädagogik

Lernen gelingt am besten, wenn Menschen durch eigene Handlungen intensive Erfahrungen machen. Neue Erkenntnisse, die mit alten verknüpft werden und in neuen Situationen angewendet werden, bleiben dauerhaft verfügbar.

Unterrichtsformen ausserhalb des Klassenzimmers geben wichtige Impulse zum Aufbau von selbständigen Arbeitstechniken und stärken die Teamfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Insgesamt macht die Erfahrungspädagogik rund 10% des Unterrichts aus. Solche Intensivtage sind beispielsweise Kickoff-Tage, Klassenlager, die Berufswoche, praktische Einsätze, soziale Einsätze, Theatertage,, Sportveranstaltungen oder der Fremdsprachenaufenthalt in der Oberstufe.

Eingeübt wird das praktische Handeln auch bei der wöchentlichen Schulhausreinigung oder bei der Mithilfe im Küchendienst.

Klassenlager

An die eigenen Grenzen gehen, Team bilden, Selbstvertrauen aufbauen, den Horizont erweitern: Das sind einige der Zielsetzungen im Klassenlager oder bei Schulverlegungen.

Strahlende Kinderaugen

Kalte Füsse

Monika Hasler-Wunderli
Klassenlehrperson
Standortleitung
Klassenlehrpersonen

Strahlende Kinderaugen

Kalte Füsse

Monika Hasler-Wunderli
Klassenlehrperson
Standortleitung
Stefan Zollinger
Klassenlehrperson

 

Was mir an meiner Schule wichtig ist

"Eine coole Klasse, die da ist, wenn man sie braucht."