Primarschule

An der Zeughausstrasse 54 im Zentrum von Winterthur führen wir auf der Unterstufe zwei Mehrjahrgangsklassen für Erst- bis Drittklässler und eine Mittelstufe.

Mit einer zusätzlichen Übergangsklasse (5./6.) haben Kinder mehr Zeit um sich auf die Oberstufe vorzubereiten.

 

Erfahrungspädagogik

Lernen gelingt am besten, wenn Menschen durch eigene Handlungen intensive Erfahrungen machen. Neue Erkenntnisse, die mit alten verknüpft werden und in neuen Situationen angewendet werden, bleiben dauerhaft verfügbar. Unterrichtsformen ausserhalb des Klassenzimmers geben wichtige Impulse zum Aufbau von selbständigen Arbeitstechniken und stärken die Teamfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein. Insgesamt macht die Erfahrungspädagogik rund 10% des Unterrichts aus. Solche Intensivtage sind beispielsweise Kickoff-Tage, Klassenlager, praktische Einsätze, soziale Einsätze, Theatertage oder Sportveranstaltungen. Eingeübt wird das praktische Handeln auch bei der wöchentlichen Schulhausreinigung oder bei der Mithilfe im Küchendienst.

Grosser Kreis

Der Grosse Kreis ist eine Vollversammlung der Schulhausgemeinschaft. Hier bespricht man Themen, die alle Kinder betreffen, oder Klassen geben mit Präsentationen vor der versammelten Schülerschaft Einblick in ihr Klassenleben. Die Kinder erfahren die Grundlagen der Demokratie, sie trauen sich über die Klasse hinaus zu wachsen und zu schauen und lernen Konflikte aktiv anzugehen. Die Leitung ist in den Händen der Ältesten, die 6. Klässlerinnen und 6. Klässler leiten das Geschehen und führen durch die Themen.

Kick-Off

Jede Klasse startet mit einem oder mehreren gemeinsamen Erlebnis-Tag(en) ausserhalb des Schulzimmers in das neue Schuljahr. Beziehungen werden geknüpft, die Klasse findet sich und man bereitet sich aufs gemeinsame Weitergehen vor.

Quellenstunde - wie wir christliche Inhalte vermitteln

In der klassenübergreifenden von uns sogenannten Quellenstunde thematisieren wir die Grundaussagen des christlichen Glaubens in einfacher, verständlicher Form. Jedes Kind erfährt auf vielfältige Art und Weise, dass es Wert und Würde hat und dass es von Gott Gaben und ein sinnstiftendes Ziel für sein Leben erhalten hat. Mit Liedern, biblischen Aussagen und im gegenseitigen Austausch setzen wir uns mit dem christlichen Glauben auseinander. Im Laufe der Jahre werden Fragen nach der Umsetzung von christlichen Werten, nach Sinn und Orientierung wichtig. Die Lehrpersonen gestalten die Lektion abwechslungsweise. So entsteht ein Reichtum an Inhalten und Formen.

Eltern und Schule

Gemeinsame Richtung

Der Bildungsauftrag der Schule ist vom Erziehungsauftrag der Eltern nicht zu trennen. Für die optimale Entwicklung der Lernenden ist die Zusammenarbeit aller am Bildungs- und Entwicklungsprozess beteiligten Personen von entscheidender Bedeutung. Eltern und Lehrerschaft stehen in regelmässigem Austausch. Die Schülerinnen und Schüler vereinbaren mit Lehrpersonen und Eltern bedarfsgerechte, individuelle Ziele. Die Eltern setzen zu Hause die vereinbarten Strategien um. Beratungsangebote und Elternweiterbildungen unterstützen sie bei Bedarf.

Elternmitwirkung

Die SalZH möchte Eltern gewinnen, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und sich mit uns für ihre Kinder engagieren. Um das Schulgeld möglichst niedrig zu halten, engagieren sich Eltern auf vielfältige Weise auch ganz praktisch in der Schule, z.B.: im Küchenteam und bei der Mittagsbetreuung, beim Organisieren des jährlichen SalZH-Festes, im Projekt „Eltern machen Schule“, an den Putztagen im Frühling oder im Herbst, in der Hausaufgabenhilfe, bei Umbauten und Renovationen, als Begleiter bei Lagern, Schulreisen und Unihockeyturnieren.

Elternweiterbildung

An Elternabenden können sich Eltern mit Erziehungsfragen auseinandersetzen. Veranstaltungen und Weiterbildungen finden beispielsweise zum Thema „Erfolg in der Schule“ statt. Mit Beratungsangeboten und Elternweiterbildung unterstützen wir Eltern und Alleinerziehende in ihrer Erziehungsarbeit.

Integrative Förderung

Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden nach Abklärung durch eine externe Fachperson im Rahmen der IF lektionsweise einzeln oder in kleinen Lerngruppen von einer Heilpädagogin unterrichtet. Sie arbeiten Defizite auf und erlernen zielführende Strategien. Die Lehrkräfte werden im Regelunterricht stundenweise von Lernbegleitern unterstützt.

 

Unterstufe

Nach dem Kindergarten eröffnet sich die neue Welt der Primarschule. Eine intensive Lebensphase voller Herausforderungen und Chancen beginnt. Kinder im Unterstufenalter bringen viel Freude und Motivation am Lernen mit. Sie haben bereits auf verschiedenste Art viel gelernt.

Wir legen im Schulalltag grossen Wert darauf, dass Ihr Kind seine eigenen Fähigkeiten kennenlernt und sich als Teil der Gemeinschaft erlebt. In der Entwicklung werden die Schülerinnen und Schüler bei uns unterstützt und ganzheitlich gefördert. Sie schliessen Freundschaften in einem familiären Rahmen über die Altersgrenzen hinweg, tragen Konflikte aus und lernen sich einzubringen, sich einzuordnen und sich helfen zu lassen. So entwickelt jedes Kind Selbständigkeit und Selbstvertrauen; seine Persönlichkeit wird geformt.

 

Familiäre Mehrjahrgangsklassen

Mit den Mehrjahrgangsklassen auf der Unterstufe geben wir der Verschiedenheit der Kinder Raum. In den altersdurchmischten Mehrjahrgangsklassen unterrichten die Lehrpersonen Schülerinnen und Schüler aus mehreren Klassen. Alle Kinder beschäftigen sich wenn immer möglich gleichzeitig mit dem gleichen Thema. Dabei arbeitet das einzelne Kind nach seinem Entwicklungs- und Lernstand an den Lernzielen seiner Klasse. Die Altersdurchmischung nutzen wir für gemeinsames und individuelles Lernen. Ein Neben- und Miteinander von Gross und Klein kommt einer natürlichen Lebensgemeinschaft, wie sie auch die Familie darstellt, sehr nahe. Wir gestalten den Unterricht so, dass jedes Kind nach seinen Möglichkeiten optimal lernen und die Gemeinschaft als Erfahrung- und Lernfeld nutzen kann.

Schule auf dem Bauernhof

In der SalZH-Primarschulzeit verbringt Ihr Kind ca. 10% des Unterrichts ausserhalb des Schulzimmers in erfahrungspädagogischen Projekten und auf "unserem" Bauernhof. Durch den Einbezug eines Bauernhofs in den Unterricht profitieren Kindergarten und Primarstufe von einem praxisnahen und fächerübergreifenden Unterricht.

Wir fördern die Naturverbundenheit der Kinder und leben ihnen umweltbewusstes Handeln vor. Mindestens einmal im Quartal besucht jede Klasse während eines ganzen Schultages einen Bauernhof in der Nähe von Winterthur. Wir wecken die Neugier der Kinder für Natur, Tiere, Pflanzen, Jahreszeiten und vieles mehr.

Dieser fächerübergreifende Unterricht macht den Bauernalltag mit Füttern, Apfelernte, Kochen, Stallmisten erlebbar, vermittelt den Kindern erlebnisreiche Naturkunde und ermöglicht praktische Bezüge zu allen Fächern.

Als Primarschule bewirtschaften wir auf dem Bauernhof auch einen eigenen Schulgarten. In naturnaher Umgebung stärken wir den Bezug, die Achtung und die Liebe zur Natur. Ein wichtiger Lernort für die Kinder der Winterthurer SalZH ist der Eichhof, ein Biobauernhof in Dägerlen ausserhalb Winterthur. Abwechslungsweise findet für die Kinder vom Kindergarten bis zur 5. Klasse der Unterricht auf dem Bauernhof statt.

MINT-Fächer

Die gesellschaftliche Entwicklung und der Wohlstand der Schweiz basieren zu einem grossen Teil auf Leistungen im Bereich Technik und Naturwissenschaften. Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, die sogenannten MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu fördern. Die Chancen mit einem technischen Beruf erfolgreich in das Berufsleben zu starten, waren noch nie so gross wie heute.

Unterstufe: Auf der Unterstufe soll durch Experimentieren das Interesse an der technischen und naturwissenschaftlichen Welt geweckt werden. Die Feinmotorik wird mit dem Metallbaukastensystem STOKYS gefördert. Wie das genau aussieht, sehen Sie am Seitenende.

Mittelstufe: In der Mittelstufe wird das Experimentieren mit Fragestellungen und Aufgaben erweitert. Aufgaben werden vermehrt selbständig und auch in Teams ausgeführt. In der 6. Klasse wird auch schon programmiert (Forscherkiste). 

 

Mittelstufe

In der Mittelstufe werden die Kinder in einer anregenden Lernumgebung gefördert und in der Schul- und Klassengemeinschaft gestärkt. Gleichzeitig lernen sie, ihre Fähigkeiten einzusetzen, und werden auf diese Weise team- und beziehungsfähig.

Eltern sowie ein familiäres, wertschätzendes und von Annahme geprägtes Klima schaffen einen fruchtbaren Boden zum Lernen und Entwickeln der Persönlichkeit. Eine zusätzliche Übergangklasse bereitet die Schülerinnen und Schüler auf die Oberstufe vor.

Schule als wertvolle Lernzeit erfahren

In der Mittelstufe werden die Kinder in einer anregenden Lernumgebung gefördert und in der Schul- und Klassengemeinschaft gestärkt. Gleichzeitig lernen sie, ihre Fähigkeiten einzusetzen, und werden auf diese Weise team- und beziehungsfähig.

Eltern sowie ein familiäres, wertschätzendes und von Annahme geprägtes Klima schaffen einen fruchtbaren Boden zum Lernen und Entwickeln der Persönlichkeit. Die Mittelstufe der SalZH befindet sich im Zeughaus Winterthur. Das Schulhaus ist zu Fuss oder mit dem Bus gut erreichbar.

 

Schülermitverantwortung

Schülerinnen und Schüler der SalZH lernen Verantwortung zu übernehmen. Wir arbeiten mit einem Sportteam, einem Dekoteam und einem Ordnungsteam, in welchen aktuelle Fragestellungen zum Schulleben bearbeitet werden und Leiterschaft eingeübt wird.

Klassenlager

An die eigenen Grenzen gehen, Team bilden, Selbstvertrauen aufbauen, den Horizont erweitern: Das sind einige der Zielsetzungen im Klassenlager oder bei Schulverlegungen.

Talentlektion

Jedes Kind wählt entsprechend seiner Begabung einen Workshop aus und strebt in diesem Rahmen eine exzellente Leistung, eine Errungenschaft oder ein Resultat an. Die Talentlektion wird nicht benotet. Einmal pro Semester lassen wir die Eltern und Interessierte teilhaben an unserem Schaffen.

Wir bieten ein Angebot aus den Bereichen, Musik, Handarbeit, Literatur, Mathematik, Computer, Sport, Theater, Technik, Kunst, Englisch, Präsentation, Zeichnen/Malen, … und anderes mehr. Die Lehrkräfte unterrichten gemäss ihrer Spezialgebiete, Vorlieben und Stärken. So vermögen sie in besonderem Masse im Kind ein Interesse an der Sache zu wecken.

Jedes Kind hat Begabungen. Jedes Kind zeigt individuelle Stärken. In der Talentlektion fördern wir gezielt die Stärken und Interessen der Kinder. Das motiviert auch für den Schulalltag.

  • „Die Talentlektion ist eine Zeit, während welcher man etwas machen kann, das man gerne macht und das man gut kann. Mir gefällt meine Gruppe, weil ich immer wieder etwas Konkretes nach Hause nehmen kann.“ (Lynn)
  • „Wir kochen zusammen. Letzthin machten wir eine Apfelcrème.“ (Elin)
  • „Es ist spannend und ich lerne viel. Wir denken über die Sprache nach und probieren vieles aus. Es ist toll.“ (Eric)
  • „Wir machen PPT-Päsentationen am Computer. Wir gestalten und bearbeiten diese, dabei lernen wir coole Tricks.“(Elias)
  • „Wir durften in unserem Schulhaus eine Wand gestalten. Das finde ich speziell.“ (Jessica)

Freunde, Abenteuer

Rosenkohl

Jacqueline Hofmann
Schulleitung Primarstufe

 

Klassenlehrpersonen

Offene und ehrliche Menschen

Defekte Kaffeemaschine im Lehrerzimmer

Marcel Hofmann
Klassenlehrperson
Sarina Höhn
Klassenlehrperson

Käfele in netter Gesellschaft

Schlangen

Andrea Meier
Klassenlehrperson
Christa Haas
Klassenlehrperson

Abendrot

Atemnot

Mathias Rüegg
Klassenlehrperson

Vanilleduft, Blumen

Pilze, Unpünktlichkeit

Jennifer Sita
Klassenlehrperson

 

Was mir an meiner Schule wichtig ist

"In meiner Schule ist es mir wichtig, dass die Atmosphäre schön ist, damit meine ich, dass jeder zufrieden ist in diesem Schulhaus und gut lernt."

Die Pause – und das ich etwas lerne! (Unterstufe)

Für mich ist es wichtig, dass ich etwas lerne und dass wir Mathe haben. (Unterstufe)

Gute Lehrpersonen, eine nette Klassengemeinschaft und leckeres Essen. 6. KL

Mir ist wichtig, dass niemand gemobbt wird. (Mittelstufe)

Mir ist wichtig an der SalZH, dass wir Quellenstunde und biblische Geschichte haben. 3. Klasse

Hausaufgaben finde ich toll! 1. Klasse